BIOGRAPHY

Ruben Gazarian is the General Music Director of the Theater Altenburg Gera since the 2020/2021 season. After four successful seasons, his contract has been extended for a further three years until summer 2027.

Since September 2024, Gazarian is also Artistic Director and Principal Conductor of the Israel Chamber Orchestra. His tenure in Tel Aviv runs simultaneously to his GMD position in Germany. Before that, he was for sixteen years – from 2002 to 2018 – Artistic Director and Principal Conductor of the renowned Württemberg Chamber Orchestra Heilbronn. In more than 860 concerts and 26 CD productions, he enriched the standard repertory of the orchestra by regularly expanding it to symphonic dimensions. In recognition of his achievements during the long Heilbronn tenure, he was awarded the Golden Coin of the city in 2018. He also shaped the profile of the Georgian Chamber Orchestra Ingolstadt during his six-year tenure.

 

As guest conductor Ruben Gazarian has directed such renowned orchestras as Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, WDR-Sinfonieorchester Köln, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Hamburg Symphony Orchestra, Kassel State Theater Orchestra, Deutsches-Symphonie-Orchester Berlin, Frankfurt Museum Orchestra (Frankfurt Opera Orchestra), Hessian State Orchestra Wiesbaden, Northwest German Philharmonic Herford, Orchestre National de Lyon, Jerusalem Symphony Orchestra, Haifa Symphony Orchestra, Tel Aviv Opera Orchestra (Rishon LeZion Orchestra), Wroclaw Philharmonic Orchestra, Belgrade Philharmonic Orchestra, Zurich Chamber Orchestra and many others.

All German radio stations as well as Radio Svizzera Italiana, Radio France Musique, Radio Denmark (DR, Danmarks Radio) and several other European stations have recorded numerous of his concerts with various orchestras.

Gazarian works successfully with acclaimed musicians such as Khatia Buniatishvili, Gautier and Renaud Capuçon, Julia Fischer, Hilary Hahn, Katia & Marielle Labèque, Elisabeth Leonskaja, Sabine Meyer, Viktoria Mullova, Sergey Nakariakov, Gerhard Oppitz, Fazil Say, Jean-Yves Thibaudet, Julian Rachlin, Frank Peter Zimmermann, the Beaux Arts Trio and several others.

The vast discography documents the extent of Gazarians repertoire and the quality of his interpretations, born of meticulous rehearsal work, profound emotional understanding and firm mastery over a broad range of periods and styles.

Ruben Gazarian ist seit Beginn der Spielzeit 2020/2021 Generalmusikdirektor des Theaters Altenburg Gera. Inzwischen wurde sein Vertrag bis Sommer 2027 verlängert.

Außerdem ist Gazarian seit September 2024 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Israel Chamber Orchestra und übt die Tätigkeit in Tel Aviv parallel zu seiner GMD-Position in Deutschland aus.

 

Davor war er 16 Jahre – zwischen 2002 und 2018 – Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Ein Amt, in welches er sowohl vom Orchester als auch von der Findungskommission einstimmig gewählt wurde. In dieser Zeit hat er – in den insgesamt über 860 Konzerten und 26 CD-Produktionen – das Standardrepertoire des Orchesters durch regelmäßige Ausweitung auf sinfonische Besetzung und die Wahl zahlreicher Werke aus der Romantik, der frühen Moderne und der Avantgarde bereichert. Für seine Verdienste während der Heilbronner Amtszeit wurde er im Juni 2018 mit der Goldenen Münze der Stadt ausgezeichnet. Auch nach seinem Ausscheiden aus diesem Amt bleibt Gazarian dem WKO verbunden und gastierte beim Orchester regelmäßig.         

Zusätzlich zu seiner Heilbronner Chefposition übernahm Ruben Gazarian zum Beginn des Jahres 2015 die künstlerische Leitung des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Auch diese Berufung erfolgte auf einstimmigen Wunsch der Orchestermitglieder. Gleich mit dem GKO-Amtsantritt hat Gazarian die Institution des „Artist-in-Residence“ eingeführt und jährlich international renommierte Künstlerpersönlichkeiten nach Ingolstadt verpflichtet: Julian Rachlin, Sharon Kam, Daniel Müller-Schott, Sebastian Knaur, Sergei Nakariakov und Fazil Say (Letzterer auch als „Composer-in-Residence“). Außerdem gelang es ihm, durch spannende Programme eine regelmäßige Kooperation mit Deutschlandradio Kultur zu etablieren und, darüber hinaus, die Aufnahmetätigkeit des Orchesters stark zu intensivieren. Seine sechsjährige Ingolstädter Amtszeit endete im Dezember 2020.

 

Unter den Orchestern, die Ruben Gazarian als Gastdirigent leitete, finden sich Klangkörper wie Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, WDR-Sinfonieorchester Köln, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Hamburger Symphoniker, Staatsorchester Kassel, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Frankfurter Museumsorchester, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, Augsburger Philharmoniker, Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Orchestre National de Lyon, Wroclawer Philharmonisches Orchester, Jerusalem Symphony Orchestra, Orchester der Oper Tel Aviv (Orchester Rishon LeZion), Belgrader Philharmoniker, Zürcher Kammerorchester u. a.

Sämtliche deutsche Rundfunkanstalten wie auch Radio Svizzera Italiana, Radio France Musique, Danmarks Radio (DR) und mehrere andere europäische Sender haben zahlreiche seiner Konzerte mit verschiedenen Orchestern aufgezeichnet.

Erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet den Dirigenten mit so namhaften Solisten wie Khatia Buniatishvili, Gautier und Renaud Capuçon, Julia Fischer, Hilary Hahn, Maximilian Hornung, Sharon Kam, Katia & Marielle Labèque, Elisabeth Leonskaja, Sabine Meyer, Daniel Müller-Schott, Viktoria Mullova, Sergei Nakariakov, Gerhard Oppitz, Julian Rachlin, Jean-Yves Thibaudet, Frank Peter Zimmermann, Beaux Arts Trio und vielen anderen. 

Im Alter von vier Jahren erhielt Ruben Gazarian den ersten Violinunterricht von seinem Vater. Es folgte eine Ausbildung an der Spezialmusikschule „P. I. Tschaikowsky“ und später am Konservatorium in Eriwan beim Primarius des berühmten Borodin-Quartetts Ruben Aharonian. Seine solistische Laufbahn begann Gazarian 1983 mit Recitals und Auftritten mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern. Noch während des Studiums erhielt er einen Sondervertrag als Vorspieler und Solist des Staatlichen Kammerorchesters Armenien und war zeitgleich Geiger im Staatlichen Klaviertrio des Armenischen Rundfunks und Fernsehens. Im Jahr 1992 setzte Ruben Gazarian sein Violinstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig fort und schloss es 1995 mit dem Konzertexamen ab. Noch im gleichen Jahr folgte ein Dirigierstudium – ebenfalls an der Leipziger Musikhochschule –, welches er 1998 mit Höchstnote absolvierte.

Nach mehrjähriger Tätigkeit (1993-1998) als Erster Konzertmeister des Westsächsischen Symphonieorchesters (heute: Leipziger Sinfonieorchester) wurde Ruben Gazarian 1998 zu dessen Chefdirigenten gewählt. Unmittelbar vor seinem Amtsantritt beim WKO Heilbronn im September 2002 wurde Gazarian zum Preisträger des 1. Solti Dirigentenwettbewerbs in Frankfurt am Main.

Eine umfangreiche und stets wachsende Diskografie dokumentiert die Bandbreite des Künstlers und seinen sicheren Umgang mit Werken unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen.

Presse

Musiktheater-Sternstunde ("Die toten Augen")

 »GMD Ruben Gazarian entwirft mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera ein faszinierendes Klanggemälde, dessen Farbenpracht ebenso in den Bann zieht wie die lyrischen leisen Töne.«

Musiktheater-Sternstunde ("Die toten Augen")

 »GMD Ruben Gazarian entwirft mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera ein faszinierendes Klanggemälde, dessen Farbenpracht ebenso in den Bann zieht wie die lyrischen leisen Töne.«

Die Deutsche Bühne (Joachim Lange), März 2025
Die Deutsche Bühne (Joachim Lange), März 2025

 Hypnotische Überwältigungsmusik

»Es war wieder ein Abend, bei dem das Theater Altenburg Gera staunen und bewundern machte. Eine phänomenale Wiederentdeckung bzw. Wiedergutmachung von der Schwelle zur Moderne, ein fulminantes Ensemble in Bestform, ein leuchtkräftiges Philharmonisches Orchester, ein passioniert-kluger Dirigent und ein Generalintendant, welcher die vieldeutige und erstaunlich gut konstruierte Handlung um die fatalen wie tröstlichen Folgen eines Jesus-Wunder mit suggestiver Ehrlichkeit inszenierte. Die Premiere von Eugen d‘Alberts Musikdrama „Die toten Augen“ wurde ein voller Erfolg mit fast einer Viertelstunde Schlussapplaus. [...]

Nie kippt das explosive Geschehen in exaltierten Schwulst. Das ist bei d‘Alberts Hochglanz-Partitur eine echte Kunst, gerade weil Kuntze und der mit überlegtem Enthusiasmus dirigierende GMD Ruben Gazarian in ihrer Liebe zu dieser Oper einig sind. Gazarian artikuliert diese Liebe mit einer sängerfreundlichen Abstimmung und telepathischem Vertrauen in das nicht nur an diesem Premierenabend hochklassig aufspielende Philharmonische Orchester Altenburg Gera. Symbolistisch-dekadente Wonneschauer waren gewollt und erreicht.«

 Hypnotische Überwältigungsmusik

»Es war wieder ein Abend, bei dem das Theater Altenburg Gera staunen und bewundern machte. Eine phänomenale Wiederentdeckung bzw. Wiedergutmachung von der Schwelle zur Moderne, ein fulminantes Ensemble in Bestform, ein leuchtkräftiges Philharmonisches Orchester, ein passioniert-kluger Dirigent und ein Generalintendant, welcher die vieldeutige und erstaunlich gut konstruierte Handlung um die fatalen wie tröstlichen Folgen eines Jesus-Wunder mit suggestiver Ehrlichkeit inszenierte. Die Premiere von Eugen d‘Alberts Musikdrama „Die toten Augen“ wurde ein voller Erfolg mit fast einer Viertelstunde Schlussapplaus. [...]

Nie kippt das explosive Geschehen in exaltierten Schwulst. Das ist bei d‘Alberts Hochglanz-Partitur eine echte Kunst, gerade weil Kuntze und der mit überlegtem Enthusiasmus dirigierende GMD Ruben Gazarian in ihrer Liebe zu dieser Oper einig sind. Gazarian artikuliert diese Liebe mit einer sängerfreundlichen Abstimmung und telepathischem Vertrauen in das nicht nur an diesem Premierenabend hochklassig aufspielende Philharmonische Orchester Altenburg Gera. Symbolistisch-dekadente Wonneschauer waren gewollt und erreicht.«

Concerti & Neue Musikzeitung (Roland H. Dippel), März 2025
Concerti & Neue Musikzeitung (Roland H. Dippel), März 2025

Endlich wieder aufgeführt ("Die toten Augen")

 »Das wunderbar sicher von GMD Ruben Gazarian geleitete Orchester beweist großen Mut in den piani, kann aber auch wunderbar den großen Ton in dieser wuchernden, harmonisch raffinierten Musik umsetzen.«

Endlich wieder aufgeführt ("Die toten Augen")

 »Das wunderbar sicher von GMD Ruben Gazarian geleitete Orchester beweist großen Mut in den piani, kann aber auch wunderbar den großen Ton in dieser wuchernden, harmonisch raffinierten Musik umsetzen.«

Deutschlandfunk Kultur (Uwe Friedrich), März 2025
Deutschlandfunk Kultur (Uwe Friedrich), März 2025

Die toten Augen

 »Dieses musikalische Kaleidoskop entblättert in brillanter Weise der GMD des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, der Armenier Ruben Gazarian, am gestrigen Abend mit höchster Präzision und malt d’Alberts rauschhafte Musik – ganz im Sinne des Sujets – in den buntesten Farben.«

Die toten Augen

 »Dieses musikalische Kaleidoskop entblättert in brillanter Weise der GMD des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, der Armenier Ruben Gazarian, am gestrigen Abend mit höchster Präzision und malt d’Alberts rauschhafte Musik – ganz im Sinne des Sujets – in den buntesten Farben.«

Opernfreund (Jochen Rüth), März 2025
Opernfreund (Jochen Rüth), März 2025

Gera: »Die toten Augen«

 »Großartiges leistete das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter der Leitung von GMD Ruben Gazarian. Exzellent wurden die vielfältigen Klangfarben der Partitur zu Gehör gebracht. Die Musik ist von großen Kontrasten geprägt und steht damit in wunderbarem Einklang zum Bühnengeschehen. Obwohl es zu einigen Klangballungen kommt, hatte ich nie das Gefühl, dass das zu Lasten der Sänger ging.«

Gera: »Die toten Augen«

 »Großartiges leistete das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter der Leitung von GMD Ruben Gazarian. Exzellent wurden die vielfältigen Klangfarben der Partitur zu Gehör gebracht. Die Musik ist von großen Kontrasten geprägt und steht damit in wunderbarem Einklang zum Bühnengeschehen. Obwohl es zu einigen Klangballungen kommt, hatte ich nie das Gefühl, dass das zu Lasten der Sänger ging.«

Der neue Merker (Christoph Suhre), April 2025
Der neue Merker (Christoph Suhre), April 2025

Dem Theater Altenburg Gera gelingt eine Großtat ("Die toten Augen")

»Musikalisch wird diese Inszenierung von Ruben Gazarians klugem Dirigat getragen. Was da an Farbvielfalt, aber auch an üppigem Klang aus dem Orchestergraben kommt, ist schlichtweg beeindruckend.«

Dem Theater Altenburg Gera gelingt eine Großtat ("Die toten Augen")

»Musikalisch wird diese Inszenierung von Ruben Gazarians klugem Dirigat getragen. Was da an Farbvielfalt, aber auch an üppigem Klang aus dem Orchestergraben kommt, ist schlichtweg beeindruckend.«

Art5drei (Martin Köhl), März 2025
Art5drei (Martin Köhl), März 2025

Wenn der Schein trügt  ("Die toten Augen")

 »Ruben Gazarian, der Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, und seine Musiker verwandeln es mit einem fabelhaften Protagonisten-Ensemble in ein grandioses Klanggemälde.«

Wenn der Schein trügt  ("Die toten Augen")

 »Ruben Gazarian, der Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, und seine Musiker verwandeln es mit einem fabelhaften Protagonisten-Ensemble in ein grandioses Klanggemälde.«

Orpheus (Roberto Becker), Mai-Juni 2025
Orpheus (Roberto Becker), Mai-Juni 2025

Die besondere Oper  ("Die toten Augen")

 »Das musikalische Material ist berauschend, was das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter seinem eminenten GMD Ruben Gazarian mit wohligem Klang und feiner Linienführung in der kunstvollen Instrumentation genüsslich auskostete. [...]Langer und herzlicher Applaus für die formidable Aufführung dieser Ausgrabung.«

Die besondere Oper  ("Die toten Augen")

 »Das musikalische Material ist berauschend, was das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter seinem eminenten GMD Ruben Gazarian mit wohligem Klang und feiner Linienführung in der kunstvollen Instrumentation genüsslich auskostete. [...]Langer und herzlicher Applaus für die formidable Aufführung dieser Ausgrabung.«

Operalounge (Rolf Fath), April 2025
Operalounge (Rolf Fath), April 2025

Die toten Augen

»Das Philharmonische Orchester bietet unter der Leitung von Ruben Gazarian alle Schönheiten des spätromantischen Orchesterklangs: leuchtend, farbkräftig, süffig, bis hin zu impressionistisch schillernden Klangflächen. Mein Fazit: Unbedingt hinfahren. Es lohnt sich!«

Die toten Augen

»Das Philharmonische Orchester bietet unter der Leitung von Ruben Gazarian alle Schönheiten des spätromantischen Orchesterklangs: leuchtend, farbkräftig, süffig, bis hin zu impressionistisch schillernden Klangflächen. Mein Fazit: Unbedingt hinfahren. Es lohnt sich!«

MDR Klassik (Werner Kopfmüller), März 2025
MDR Klassik (Werner Kopfmüller), März 2025

Ein Mysterium Namens »Die toten Augen« im deutschen Gera

 »Die musikalische Umsetzung von „Die toten Augen“ im Theater Gera wurde GMD Ruben Gazarian anvertraut, der d’Alberts Erbe auf fesselnde Weise zum Leben erweckte. In seiner Interpretation, gespielt vom Philharmonischen Orchester Altenburg Gera, erlangte die Partitur einen fesselnden Zauber voller geheimnisvoller Stimmungen, Kontraste, markanter dramatischer Gesten und intensiver Gefühlsausbrüche."

Ein Mysterium Namens »Die toten Augen« im deutschen Gera

 »Die musikalische Umsetzung von „Die toten Augen“ im Theater Gera wurde GMD Ruben Gazarian anvertraut, der d’Alberts Erbe auf fesselnde Weise zum Leben erweckte. In seiner Interpretation, gespielt vom Philharmonischen Orchester Altenburg Gera, erlangte die Partitur einen fesselnden Zauber voller geheimnisvoller Stimmungen, Kontraste, markanter dramatischer Gesten und intensiver Gefühlsausbrüche."

Opera Journal.CZ (Václav Bečvář), April 2025
Opera Journal.CZ (Václav Bečvář), April 2025

Der fliegende Holländer
»Rätselhafte Schönheit atmet Freyers kunstreiches Bühnenschwarz, aus dem Orchestergraben gesellt sich eine Schönheit dazu, die ohne Rätsel bleibt: Hier wurde einfach exzellent gearbeitet. Generalmusikdirektor Ruben Gazarian formt die scharfen Kontraste der „Holländer“-Musik aus, ohne dabei die grundlegende Ästhetik der Geschmeidigkeit zu verletzen.
Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera spielt mit warmem Ton und wacher Präzision – das hat bemerkenswertes Niveau. Erstaunlich ist auch die vorbildliche Balance zwischen Bühne und Orchestergraben: Kein Sänger des durch die Bank stark besetzten Ensembles wird vom Orchester in Bedrängnis gebracht. Dabei hat man nie das Gefühl, Gazarian würde seine Musikerinnen und Musiker zu gehemmtem Spiel anhalten. Der Beifall für alle Beteiligten ist enthusiastisch. Was das deutsche Stadttheater abseits der Metropolen zu leisten imstande ist: In Gera wird es an diesem Abend eindrucksvoll gezeigt.«

Der fliegende Holländer
»Rätselhafte Schönheit atmet Freyers kunstreiches Bühnenschwarz, aus dem Orchestergraben gesellt sich eine Schönheit dazu, die ohne Rätsel bleibt: Hier wurde einfach exzellent gearbeitet. Generalmusikdirektor Ruben Gazarian formt die scharfen Kontraste der „Holländer“-Musik aus, ohne dabei die grundlegende Ästhetik der Geschmeidigkeit zu verletzen.
Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera spielt mit warmem Ton und wacher Präzision – das hat bemerkenswertes Niveau. Erstaunlich ist auch die vorbildliche Balance zwischen Bühne und Orchestergraben: Kein Sänger des durch die Bank stark besetzten Ensembles wird vom Orchester in Bedrängnis gebracht. Dabei hat man nie das Gefühl, Gazarian würde seine Musikerinnen und Musiker zu gehemmtem Spiel anhalten. Der Beifall für alle Beteiligten ist enthusiastisch. Was das deutsche Stadttheater abseits der Metropolen zu leisten imstande ist: In Gera wird es an diesem Abend eindrucksvoll gezeigt.«

Opernwelt (Clemens Haustein), Dezember 2024
Opernwelt (Clemens Haustein), Dezember 2024

Der fliegende Holländer
»GMD Ruben Gazarian und seine Musiker begreifen Wagners Partitur als Tonmalerei. Facettenreich und überaus lebendig werden die Vorgänge auf der Bühne untermalt, egal, ob es sich dabei um Naturgewalten oder emotionale Momente handelt. Es gibt keinen Stillstand. Es wird spannungsgeladen und konzentriert von Anfang bis Ende musiziert. Uneingeschränkt hörenswert.«

Der fliegende Holländer
»GMD Ruben Gazarian und seine Musiker begreifen Wagners Partitur als Tonmalerei. Facettenreich und überaus lebendig werden die Vorgänge auf der Bühne untermalt, egal, ob es sich dabei um Naturgewalten oder emotionale Momente handelt. Es gibt keinen Stillstand. Es wird spannungsgeladen und konzentriert von Anfang bis Ende musiziert. Uneingeschränkt hörenswert.«

Der neue Merker (Christoph Suhre), November 2024
Der neue Merker (Christoph Suhre), November 2024

Der fliegende Holländer
»Ruben Gazarian dirigierte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, und seine Herangehensweise war beglückend flott und forsch, wobei er freilich auch auf das behaglich Leisere, Sensiblere behutsam achtzugeben wusste.
[...] Alles in allem: Aufs Dringendste zu empfehlen!«

Der fliegende Holländer
»Ruben Gazarian dirigierte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, und seine Herangehensweise war beglückend flott und forsch, wobei er freilich auch auf das behaglich Leisere, Sensiblere behutsam achtzugeben wusste.
[...] Alles in allem: Aufs Dringendste zu empfehlen!«

Kultura-Extra – Das Online Magazin (Andre Sokolowski), Oktober 2024
Kultura-Extra – Das Online Magazin (Andre Sokolowski), Oktober 2024
Der fliegende Holländer
»Nun verpflichtet eine Oper wie Der fliegende Holländer das Publikum ja dazu, das Kunstwerk geschlagene zweieinhalb Stunden zu betrachten. Das kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Musik die erforderliche Spannung entwickeln kann – was in Gera ausgezeichnet gelingt. Ruben Gazarian dirigiert einen hochdramatischen, atemlosen Holländer, und das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, wie der um Gäste erweiterte Chor des Theaters bewältigen diesen mitreißenden Parforceritt durch die Partitur mit Bravour. In der düsteren und weitgehend monochromen, nur vereinzelt mit Farbakzenten durch die Beleuchtung aufgeweiteten Ästhetik kann die Musik wirkungsvoll ihre Wirkung entfalten.«
Der fliegende Holländer
»Nun verpflichtet eine Oper wie Der fliegende Holländer das Publikum ja dazu, das Kunstwerk geschlagene zweieinhalb Stunden zu betrachten. Das kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Musik die erforderliche Spannung entwickeln kann – was in Gera ausgezeichnet gelingt. Ruben Gazarian dirigiert einen hochdramatischen, atemlosen Holländer, und das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, wie der um Gäste erweiterte Chor des Theaters bewältigen diesen mitreißenden Parforceritt durch die Partitur mit Bravour. In der düsteren und weitgehend monochromen, nur vereinzelt mit Farbakzenten durch die Beleuchtung aufgeweiteten Ästhetik kann die Musik wirkungsvoll ihre Wirkung entfalten.«
Online Musik Magazin (Stefan Schmöe), Dezember 2024
Online Musik Magazin (Stefan Schmöe), Dezember 2024

Der fliegende Holländer
»Nicht zuletzt setzt GMD Ruben Gazarian mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera voll darauf, die Tonmalerei Richard Wagners mit der szenischen Malerei Achim Freyers zu verbinden und einen Sog zu erzeugen. Auf der Bühne reisst er das Holländerschiff in den Abgrund. Im Theater zieht er die Zuschauer in den Bann.«

Der fliegende Holländer
»Nicht zuletzt setzt GMD Ruben Gazarian mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera voll darauf, die Tonmalerei Richard Wagners mit der szenischen Malerei Achim Freyers zu verbinden und einen Sog zu erzeugen. Auf der Bühne reisst er das Holländerschiff in den Abgrund. Im Theater zieht er die Zuschauer in den Bann.«

Die deutsche Bühne; Orpheus (Joachim Lange), Oktober 2024 + Januar 2025
Die deutsche Bühne; Orpheus (Joachim Lange), Oktober 2024 + Januar 2025

La valse / Le sacre du printemps
»[...] Igor Strawinskys dafür geschaffene Musik ist einmalig, fordernd, pochend, bis in die Leistengegend körperlich spürbar.
Wenn GMD Ruben Gazarian sie mit dem Philharmonischen Orchester erklingen lässt, packt er seine Zuhörer mit dem ersten Ton. „Die Anbetung der Erde“ ist keine unschuldige, volkstümliche Melodie. Man hört, dass mit dieser Fröhlichkeit etwas nicht stimmt. Gazarian weist schon im scheinbar harmlosen ersten Teil auf den Abgrund in dieser Komposition. Tempo und Druck signalisieren das tödliche Geschehen, das sich unerbittlich in der frühlingshaft unschuldigen Atmosphäre vollziehen wird.«

La valse / Le sacre du printemps
»[...] Igor Strawinskys dafür geschaffene Musik ist einmalig, fordernd, pochend, bis in die Leistengegend körperlich spürbar.
Wenn GMD Ruben Gazarian sie mit dem Philharmonischen Orchester erklingen lässt, packt er seine Zuhörer mit dem ersten Ton. „Die Anbetung der Erde“ ist keine unschuldige, volkstümliche Melodie. Man hört, dass mit dieser Fröhlichkeit etwas nicht stimmt. Gazarian weist schon im scheinbar harmlosen ersten Teil auf den Abgrund in dieser Komposition. Tempo und Druck signalisieren das tödliche Geschehen, das sich unerbittlich in der frühlingshaft unschuldigen Atmosphäre vollziehen wird.«

Kunst und Technik (Moritz Jähnig), Mai 2024
Kunst und Technik (Moritz Jähnig), Mai 2024

Hänsel und Gretel
»Aus dem Graben lässt »General« Ruben Gazarian das »Kinderstubenweihfestspiel« so durchhörbar, spannkräftig und aufwühlend musizieren wie ein Wagnersches Weltendrama – was es im Grunde auch ist! [...] Was für ein Glück: Dieser selig-beseelende Abend in Geras Traumfabrik, schlicht Theater genannt.«

Hänsel und Gretel
»Aus dem Graben lässt »General« Ruben Gazarian das »Kinderstubenweihfestspiel« so durchhörbar, spannkräftig und aufwühlend musizieren wie ein Wagnersches Weltendrama – was es im Grunde auch ist! [...] Was für ein Glück: Dieser selig-beseelende Abend in Geras Traumfabrik, schlicht Theater genannt.«

Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Wolfgang Hirsch), November 2022
Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Wolfgang Hirsch), November 2022

Dantons Tod
»Unter dem Dirigat von GMD Ruben Gazarian musizierte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera mit Hingabe. Die bisweilen elektrisierende Schärfe der Musik gehört nun einmal zum Stück – wie die kantilenenhaften Gesänge der Lucile. Als der Vorhang gefallen war, herrschte erst einmal Stille. Aber dann brandete der Beifall auf, lang, begeistert und lautstark. Der Einsatz für dieses Werk hat sich gelohnt!«

Dantons Tod
»Unter dem Dirigat von GMD Ruben Gazarian musizierte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera mit Hingabe. Die bisweilen elektrisierende Schärfe der Musik gehört nun einmal zum Stück – wie die kantilenenhaften Gesänge der Lucile. Als der Vorhang gefallen war, herrschte erst einmal Stille. Aber dann brandete der Beifall auf, lang, begeistert und lautstark. Der Einsatz für dieses Werk hat sich gelohnt!«

Der neue Merker (Christoph Suhre), Oktober 2022
Der neue Merker (Christoph Suhre), Oktober 2022

Dantons Tod
»Eine Premiere aus langer Lockdown-Warteschleife wurde zu einem starken Opernabend. [...] Im Geraer Jugendstil-Theaterhaus runder sich der Orchestersteg weit in das Hufeisen-Oval. Die offene Akustik steigert die grelle Wirkung. [...] Das Lauern der Massen auf das Schlachten gerät deutlicher als die Angst, selbst wenn GMD Ruben Gazarian mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera neben der Gewalt auch den Glanz und die Rundungen der Einem’schen Klangsprache modelliert: Große Oper in nur 90 Minuten, die Wesentliches mit Mut zur Lücke und auf knappem Zeitraum mit großer Geste anprangert.«

Dantons Tod
»Eine Premiere aus langer Lockdown-Warteschleife wurde zu einem starken Opernabend. [...] Im Geraer Jugendstil-Theaterhaus runder sich der Orchestersteg weit in das Hufeisen-Oval. Die offene Akustik steigert die grelle Wirkung. [...] Das Lauern der Massen auf das Schlachten gerät deutlicher als die Angst, selbst wenn GMD Ruben Gazarian mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera neben der Gewalt auch den Glanz und die Rundungen der Einem’schen Klangsprache modelliert: Große Oper in nur 90 Minuten, die Wesentliches mit Mut zur Lücke und auf knappem Zeitraum mit großer Geste anprangert.«

Das Orchester (Roland Dippel), Dezember 2022
Das Orchester (Roland Dippel), Dezember 2022

Dantons Tod
»Im Graben richtet das vorzügliche Orchester unter GMD Ruben Gazarian einen klar konturierten Tumult in tonalen Klangbildern an, das ist famos, aber alles andere als kulinarisch. Wohldosierte Tempi und Motorik entfalten eine halluzinogene Sogmacht.«

Dantons Tod
»Im Graben richtet das vorzügliche Orchester unter GMD Ruben Gazarian einen klar konturierten Tumult in tonalen Klangbildern an, das ist famos, aber alles andere als kulinarisch. Wohldosierte Tempi und Motorik entfalten eine halluzinogene Sogmacht.«

Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Wolfgang Hirsch), September 2022
Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Wolfgang Hirsch), September 2022

Don Giovanni
»[...] los geht’s, hinein ins Vergnügen! Dafür sorgen zur Premiere zunächst GMD Ruben Gazarian und das gut aufgelegte Orchester. In der d-Moll-Ouvertüre reduziert der Dirigent alle tragische Wucht auf Nötige, entfaltet durchhörbar filigran ein klug akzentuiertes Melodiegespinst und lässt im Kontrast zum schummrigen Showroom alsbald immer klarer, heller und atemberaubender ein brillantes Klangfarbengewitter im Graben aufleuchten. Dieser Gazarian weiß, was er tut; bei Mozart ist er zuhause. Perfekt ist zudem das Sänger-Ensemble einstudiert.«

Don Giovanni
»[...] los geht’s, hinein ins Vergnügen! Dafür sorgen zur Premiere zunächst GMD Ruben Gazarian und das gut aufgelegte Orchester. In der d-Moll-Ouvertüre reduziert der Dirigent alle tragische Wucht auf Nötige, entfaltet durchhörbar filigran ein klug akzentuiertes Melodiegespinst und lässt im Kontrast zum schummrigen Showroom alsbald immer klarer, heller und atemberaubender ein brillantes Klangfarbengewitter im Graben aufleuchten. Dieser Gazarian weiß, was er tut; bei Mozart ist er zuhause. Perfekt ist zudem das Sänger-Ensemble einstudiert.«

Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Wolfgang Hirsch), Januar 2024
Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Wolfgang Hirsch), Januar 2024

Don Giovanni
»Mit den zeitweise so bebilderten Auftaktklängen macht das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter GMD Ruben Gazarian sofort deutlich, wieviel Verve, Deutlichkeit und Klangschönheit den Abend dominieren sollen. [...]
Neben den großartigen Sängerinnen wird so das Orchester zum Trumpf dieser Mozart-Oper. Die hellen Streicher lassen immer wieder aufhorchen, geben die Musiker unter Gazarians Leitung Feuer und Dramatik mit, die auf der Szene manchmal fehlen.«

Don Giovanni
»Mit den zeitweise so bebilderten Auftaktklängen macht das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter GMD Ruben Gazarian sofort deutlich, wieviel Verve, Deutlichkeit und Klangschönheit den Abend dominieren sollen. [...]
Neben den großartigen Sängerinnen wird so das Orchester zum Trumpf dieser Mozart-Oper. Die hellen Streicher lassen immer wieder aufhorchen, geben die Musiker unter Gazarians Leitung Feuer und Dramatik mit, die auf der Szene manchmal fehlen.«

opern.news (Ute Grundmann), Januar 2024
opern.news (Ute Grundmann), Januar 2024

Don Giovanni
»Großes Lob für die weiteren musikalischen Akteure der Premiere, allen voran GMD Ruben Gazarian, dem Philharmonischen Orchester und dem Opernchor. Ruben Gazarian führte, wie gewohnt, mit absolut prägnanten Dirigierbewegungen und großer Leidenschaft durch die Partitur Mozarts, ihren oft virtuos daherkommenden und nicht einfach auf den Punkt zu bringenden Sängergirlanden und ließ kaum noch Luft zum Atmen bei der dramatischen Abendmahlszene und der Höllenfahrt Don Giovannis. Bestens aufgestellt folgte das Orchester seinen Intuitionen.«

Don Giovanni
»Großes Lob für die weiteren musikalischen Akteure der Premiere, allen voran GMD Ruben Gazarian, dem Philharmonischen Orchester und dem Opernchor. Ruben Gazarian führte, wie gewohnt, mit absolut prägnanten Dirigierbewegungen und großer Leidenschaft durch die Partitur Mozarts, ihren oft virtuos daherkommenden und nicht einfach auf den Punkt zu bringenden Sängergirlanden und ließ kaum noch Luft zum Atmen bei der dramatischen Abendmahlszene und der Höllenfahrt Don Giovannis. Bestens aufgestellt folgte das Orchester seinen Intuitionen.«

Osterländer Volkszeitung (Felix Friedrich), September 2023
Osterländer Volkszeitung (Felix Friedrich), September 2023

Don Giovanni
»Das Beste kommt zum Schluss: Das neben der Spielfläche sitzende Philharmonische Orchester musiziert im Altenburger Theaterzelt unter Leitung von GMD Ruben Gazarian einen Mozart voll theatralen Schwung und kraftvoll rhythmischer Betonung. Es ist auch ein Genuss, weil man wirklich einzelne Stimmen sehr gut hört, die sonst – pardon – manchmal doch im Graben bleiben. [...] Ein kurzweiliger Abend, Bravo. Hingehen.«

Don Giovanni
»Das Beste kommt zum Schluss: Das neben der Spielfläche sitzende Philharmonische Orchester musiziert im Altenburger Theaterzelt unter Leitung von GMD Ruben Gazarian einen Mozart voll theatralen Schwung und kraftvoll rhythmischer Betonung. Es ist auch ein Genuss, weil man wirklich einzelne Stimmen sehr gut hört, die sonst – pardon – manchmal doch im Graben bleiben. [...] Ein kurzweiliger Abend, Bravo. Hingehen.«

Kunst und Technik (Moritz Jähnig), September 2023
Kunst und Technik (Moritz Jähnig), September 2023

Rauschendes Fest der Musik gefeiert. Großartiger Auftakt für Ruben Gazarian

… unter diesen Bedingungen (Pandemie-Einschränkungen) das erste Konzert im neuen Amt als Generalmusikdirektor  zu dirigieren, trifft Ruben Gazarian. Doch schafft der Neue am Dienstag ein Wunder, der Abend steigert sich mehr und mehr zu einem rauschenden Fest der Musik. … Mozarts heiter strahlende Prager Sinfonie kann einhelliges Entzücken auslösen, wenn zu erleben ist, wie intensiv, feinsinnig, respektvoll der neue GMD und das Orchester an einem neuen Orchesterklang arbeiten.

 

Rauschendes Fest der Musik gefeiert. Großartiger Auftakt für Ruben Gazarian

… unter diesen Bedingungen (Pandemie-Einschränkungen) das erste Konzert im neuen Amt als Generalmusikdirektor  zu dirigieren, trifft Ruben Gazarian. Doch schafft der Neue am Dienstag ein Wunder, der Abend steigert sich mehr und mehr zu einem rauschenden Fest der Musik. … Mozarts heiter strahlende Prager Sinfonie kann einhelliges Entzücken auslösen, wenn zu erleben ist, wie intensiv, feinsinnig, respektvoll der neue GMD und das Orchester an einem neuen Orchesterklang arbeiten.

 

Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Angelika Bohn), 23. Oktober 2020
Thüringische Landeszeitung; Ostthüringer Zeitung (Angelika Bohn), 23. Oktober 2020

Premiere mit doppeltem Figaro. Ruben Gazarian überzeugt mit Wucht und Witz

… (Ruben Gazarian) erweist sich in diesem Konzert als Vollblutmusiker. Seine Darbietung der Prager Sinfonie mit dem Philharmonischen Orchester hat unglaublichen Drive und sichert der Musik scharf umrissene Konturen. Für das Spielen von Mozart-Sinfonien braucht ein Dirigent weniger ein wissenschaftliches Konzept, sondern mehr ein gutes Gespür für dessen Musik. Das führt zu mehr Natürlichkeit und macht jede Frage nach dem richtigen Tempo überflüssig. So wie Gazarian kann man Mozart-Sinfonien spielen, so schwungvoll und so lebendig und mit dieser Bereitwilligkeit des Orchesters. Auf die nächsten Konzerte mit Ruben Gazarian darf man gespannt sein.

Premiere mit doppeltem Figaro. Ruben Gazarian überzeugt mit Wucht und Witz

… (Ruben Gazarian) erweist sich in diesem Konzert als Vollblutmusiker. Seine Darbietung der Prager Sinfonie mit dem Philharmonischen Orchester hat unglaublichen Drive und sichert der Musik scharf umrissene Konturen. Für das Spielen von Mozart-Sinfonien braucht ein Dirigent weniger ein wissenschaftliches Konzept, sondern mehr ein gutes Gespür für dessen Musik. Das führt zu mehr Natürlichkeit und macht jede Frage nach dem richtigen Tempo überflüssig. So wie Gazarian kann man Mozart-Sinfonien spielen, so schwungvoll und so lebendig und mit dieser Bereitwilligkeit des Orchesters. Auf die nächsten Konzerte mit Ruben Gazarian darf man gespannt sein.

Osterländer Volkszeitung (Manfred Hainich), 26. Oktober 2020
Osterländer Volkszeitung (Manfred Hainich), 26. Oktober 2020